Ein gutes Zelt für Festivals muss vor allem unkompliziert, wetterfest, schnell aufgebaut und robust genug für mehrere Tage auf oft unebenem Gelände sein. Für den Einsatz auf dem Festivalplatz zählt weniger technische Perfektion als ein stimmiges Gesamtpaket aus einfacher Handhabung, sinnvoller Größe, brauchbarer Belüftung und Material, das einen kurzen Regenschauer ebenso wegsteckt wie Sonne, Staub und dicht stehende Nachbarzelte. Wer ein Zelt für Festivals auswählt, fährt mit einem Modell am besten, das genügend Platz für Schlafsachen und Gepäck bietet, sich ohne langes Tüfteln aufstellen lässt und im Zweifel auch am dritten Veranstaltungstag noch verlässlich Schutz bietet.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.
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Auf einem Festivalgelände wird das Zelt schnell mehr als nur ein Schlafplatz. Es ist Rückzugsort, Stauraum, Schutz vor Wetterumschwüngen und oft der feste Mittelpunkt eines Camps, das tagsüber belebt und nachts übermüdet ist. Genau deshalb lohnt es sich, bei der Auswahl genauer hinzusehen. Ein Modell, das beim Wochenendcamping im ruhigen Wald genügt, kann unter Festivalbedingungen schnell an Grenzen stoßen. Der Untergrund ist nicht immer eben, der Aufbau geschieht oft unter Zeitdruck, das Wetter kann innerhalb weniger Stunden umschlagen, und ringsum bleibt es selten wirklich still. Dazu kommen Gepäck, Wechselkleidung, Verpflegung, nasse Schuhe und all die Kleinigkeiten, die zwar mitreisen, aber im Prospekt kaum vorkommen.
Ein passendes Zelt für Festivals schafft Ordnung in diesem vorübergehenden Chaos. Es schützt nicht nur vor Regen und Wind, sondern hilft auch dabei, Schlaf und Erholung überhaupt möglich zu machen. Dabei geht es nicht darum, das größte oder teuerste Modell zu wählen. Viel wichtiger ist, dass das Zelt zum Ablauf eines Festivalbesuchs passt. Wer mit mehreren Personen reist, braucht andere Raumverhältnisse als jemand, der allein oder zu zweit unterwegs ist. Wer häufig auf Festivals fährt, profitiert von haltbareren Materialien und durchdachten Details. Und wer das Zelt nach langer Anreise in wenigen Minuten stehen haben möchte, wird einen einfachen Aufbau höher bewerten als jede zusätzliche Ausstattung.
Der Markt ist breit, die Unterschiede sind teils überraschend groß. Manche Zelte werben mit großem Innenraum, fallen aber bei Regen ab. Andere sind sehr leicht, wirken dafür im Alltag empfindlich. Wieder andere bieten einen abgetrennten Vorraum, was auf Festivals ausgesprochen praktisch sein kann, weil schmutzige Schuhe, Getränkekisten oder Taschen nicht zwischen Schlafsack und Isomatte landen müssen. Ein genauer Blick auf Form, Material, Nähte, Gestänge und Lüftung lohnt sich daher immer. Wer weiß, worauf es wirklich ankommt, kann Fehlkäufe vermeiden und findet deutlich schneller ein Modell, das zum eigenen Festivalrhythmus passt.
Warum ein spezielles Zelt für Festivals andere Anforderungen erfüllen muss
Festivalcamping ist eine besondere Form des Campens. Es verbindet kurze Wege zur Bühne mit langen Nächten, wechselhaftem Wetter und einer Umgebung, in der das Zelt stärker beansprucht wird als auf vielen klassischen Campingplätzen. Genau daraus ergeben sich Anforderungen, die bei der Auswahl eine größere Rolle spielen als etwa Farbe oder besonders auffälliges Design.
Ein Zelt für Festivals sollte sich zügig transportieren und ohne komplizierte Anleitung aufbauen lassen. Viele Besucher kommen nach stundenlanger Anreise an, tragen Gepäck über weite Strecken und bauen unter Zeitdruck auf, weil das Gelände sich rasch füllt. Modelle mit übersichtlicher Konstruktion sind hier klar im Vorteil. Gleichzeitig muss das Zelt mit dichtem Nebeneinander, Zugluft auf freier Fläche und gelegentlichen Regenschauern zurechtkommen. Auch starke Sonne ist nicht zu unterschätzen, denn sie heizt kleine Innenräume in kurzer Zeit auf.
Dazu kommt die mechanische Belastung. Reißverschlüsse werden oft benutzt, der Zeltboden hat Kontakt mit grobem Untergrund, Heringe müssen auch in verdichtete Böden gesetzt werden, und das Außenzelt steht unter Umständen mehrere Tage ohne Schonung in Wind und Wetter. Das erklärt, warum günstige Einstiegslösungen für ein einziges Wochenende genügen können, für regelmäßige Festivalbesuche aber nicht immer die beste Wahl sind.
Welche Zeltform sich auf dem Festivalgelände bewährt
Die Form eines Zelts beeinflusst Platzgefühl, Aufbauzeit, Windstabilität und Alltagstauglichkeit. Besonders verbreitet sind Kuppelzelte, Wurfzelte und Tunnelzelte. Jede Bauart hat eigene Stärken, die je nach Festivalstil unterschiedlich ins Gewicht fallen.
Das Kuppelzelt gilt als klassischer Allrounder. Es ist meist leicht verständlich aufgebaut, steht relativ stabil und bietet für ein Wochenende oft genug Platz. Für viele Festivalgänger ist es deshalb die naheliegende Wahl. Es funktioniert auf vielen Untergründen ordentlich und lässt sich in unterschiedlichen Größen finden. Wer mit einer weiteren Person reist und eine gute Mischung aus Preis, Packmaß und Nutzwert sucht, landet häufig bei dieser Form.
Wurfzelte sind vor allem wegen ihres schnellen Aufbaus beliebt. Auf dem Festivalplatz, wenn der Zeitdruck steigt und der erste Programmpunkt näher rückt, ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig haben sie Nachteile beim Packen, beim Transport und mitunter auch bei der nutzbaren Innenhöhe. Sie eignen sich vor allem dann gut, wenn Einfachheit wichtiger ist als ein besonders kleines Packmaß oder maximale Stabilität.
Tunnelzelte bieten oft mehr nutzbaren Raum und nicht selten einen kleinen Vorbereich. Gerade auf Festivals ist das praktisch, weil Gepäck, Schuhe oder feuchte Kleidung aus dem Schlafbereich ausgelagert werden können. Dafür brauchen solche Modelle meist etwas mehr Stellfläche und einen sauberen Aufbau mit gut gesetzten Abspannungen. Auf vollen Geländen kann das zum Thema werden, wenn die Parzellen zwar nicht offiziell markiert, aber faktisch knapp sind.
Die richtige Größe: Schlafplätze allein reichen nicht aus
Die angegebene Personenzahl auf der Verpackung beschreibt in vielen Fällen nur die maximale Schlafkapazität unter recht knappen Bedingungen. Für ein Festival ist das selten ideal. Zwischen Luftmatratzen, Taschen, Getränken, Jacken und Schuhen schrumpft der freie Raum rasch zusammen. Deshalb ist ein Zelt für Festivals meist dann angenehm nutzbar, wenn es etwas großzügiger gewählt wird, als die reine Personenzahl vermuten lässt.
Ein Zwei-Personen-Zelt kann für eine Person mit Gepäck sehr komfortabel sein, für zwei Personen dagegen schnell eng werden. Ein Drei-Personen-Zelt bietet zu zweit oft das entspanntere Verhältnis aus Schlafplatz und Stauraum. Entscheidend ist weniger die Werbeangabe als die praktische Frage, ob im Inneren noch Bewegungsfreiheit bleibt, wenn alles untergebracht ist, was trocken bleiben soll.
Auch die Innenhöhe spielt eine größere Rolle, als häufig angenommen wird. Niemand erwartet auf einem Festival ein Wohnzimmergefühl, aber ein Zelt, in dem sich wenigstens aufrecht sitzen lässt, erleichtert das Umziehen, Sortieren und kurzzeitige Verweilen bei schlechtem Wetter deutlich. Wer mehrere Tage auf dem Gelände verbringt, merkt diesen Unterschied schneller als gedacht.
Wetterfestigkeit: Regen, Wind und Sonne realistisch einschätzen
Viele Festivalbesucher kennen das: Die Wettervorhersage klingt harmlos, doch vor Ort folgen kräftiger Regen, Windböen oder stickige Hitze im Wechsel. Ein gutes Zelt für Festivals muss deshalb keine Extremexpedition bestehen, aber auf typische Wetterlagen vorbereitet sein. Dazu gehören eine sauber verarbeitete Außenhaut, ein vernünftiger Boden und Nähte, die nicht schon beim ersten Schauer Probleme machen.
Wasserdichtigkeit wird oft über technische Kennzahlen beschrieben. Für den Praxisalltag auf Festivals zählt aber vor allem, ob das Zelt bei normalem bis kräftigem Regen dicht bleibt und ob Wasser nicht über den Boden eindringt. Wichtig ist außerdem, dass das Außenzelt sinnvoll gespannt werden kann, damit sich keine Wassersäcke bilden. Steht Stoff zu locker, sammelt sich Nässe leichter, und der Schlafplatz wird schnell ungemütlich.
Windstabilität hängt nicht allein an der Zeltform, sondern auch an Gestänge, Abspannpunkten und Heringen. Gerade offene Festivalflächen bieten dem Wind mitunter viel Angriffsfläche. Ein sauber abgespanntes mittelgroßes Zelt ist dann oft im Vorteil gegenüber einem größeren Modell, das zwar viel Raum bietet, aber nachlässig aufgebaut wurde. Auch Sonneneinstrahlung verdient Beachtung. Dunkle Stoffe können innen schnell sehr warm werden, während gute Belüftung und klug platzierte Öffnungen das Klima spürbar verbessern.
Material und Verarbeitung: Hier trennt sich praktisch von nur günstig
Bei einem Zelt für Festivals zeigt sich die Qualität oft in den Details. Robustes Material, sauber vernähte Übergänge, gut laufende Reißverschlüsse und ein Boden, der nicht zu dünn ausfällt, sind im Alltag wichtiger als werbliche Zusatzversprechen. Ein sehr preiswertes Zelt kann für einen einzelnen Sommer funktionieren, doch bei wiederholtem Gebrauch fallen Schwächen oft schnell auf.
Das Außenzelt sollte ausreichend widerstandsfähig sein, ohne unnötig schwer zu werden. Beim Boden ist Abriebfestigkeit besonders wichtig, weil Festivalflächen nicht selten steinig, trocken-hart oder nach Regen schlammig sind. Eine zusätzliche Unterlage kann helfen, ersetzt aber keinen brauchbaren Zeltboden. Beim Gestänge lohnt ein Blick auf Material und Verarbeitung ebenfalls. Leichtes Gestänge ist angenehm beim Tragen, darf aber nicht so fragil wirken, dass schon beim zweiten Aufbau Vorsicht zur Dauerübung wird.
Ein gutes Zeichen ist es, wenn das Zelt insgesamt stimmig wirkt: Der Reißverschluss hakt nicht dauernd, die Nähte sind ordentlich gesetzt, Lüftungsöffnungen sind sinnvoll platziert, und das Packmaß passt halbwegs zu dem, was später wieder in die Tasche zurückmuss. Gerade dieser letzte Punkt wird gern unterschätzt. Ein Zelt, das sich nur mit Mühe wieder einpacken lässt, sorgt nach dem Festival oft für unnötigen Frust.
Belüftung und Raumklima auf engem Gelände
Auf einem Festivalgelände stehen Zelte meist dicht nebeneinander. Das schränkt Luftbewegung ein und verstärkt Wärme, Feuchtigkeit und Gerüche. Eine gute Belüftung ist deshalb kein Nebenthema, sondern ein spürbarer Komfortgewinn. Sie hilft gegen Kondenswasser, verbessert das Schlafklima und macht das Zelt tagsüber etwas erträglicher.
Kondenswasser entsteht schneller, als viele erwarten. Schon in einer kühlen Nacht sammelt sich Feuchtigkeit im Inneren, vor allem wenn mehrere Personen im Zelt schlafen und wenig Luftaustausch stattfindet. Lüftungsöffnungen oben und unten, idealerweise geschützt vor direktem Regen, verbessern die Situation deutlich. Moskitonetze an Eingängen oder Innenzelten tragen ebenfalls dazu bei, dass Luft hinein kann, ohne dass Insekten zum Dauerthema werden.
Praktisch ist auch ein kleiner Vorraum oder eine Apsis, weil dadurch nasse Dinge nicht unmittelbar im Schlafbereich liegen. Das verbessert das Raumgefühl ebenso wie die Luft im Zelt. Wer nach einem langen Festivaltag trockene Kleidung anziehen möchte, weiß diesen scheinbar kleinen Unterschied meist sehr zu schätzen.
Aufbau und Abbau ohne Geduldsprobe
Ein Festival beginnt selten mit Ruhe. Die Anreise zieht sich, das Gelände ist voll, Freunde warten bereits, und oft bleibt kaum Muße für komplizierte Stecksysteme. Ein Zelt für Festivals sollte deshalb so konstruiert sein, dass der Aufbau auch unter weniger idealen Bedingungen gelingt. Wenige Gestängebögen, nachvollziehbare Führung und eine Form, die nicht bei jedem Handgriff in sich zusammenfällt, sind im Alltag viel wert.
Ebenso wichtig ist der Abbau. Nach mehreren Tagen im Freien, oft mit wenig Schlaf, sinkt die Bereitschaft für technische Feinheiten deutlich. Wer das Zelt halbwegs zügig trocknen, falten und verstauen kann, ist klar im Vorteil. Wurfzelte sind beim Aufbau stark, beim Zusammenlegen aber nicht immer intuitiv. Kuppelzelte liegen oft in der Mitte zwischen Tempo und Kontrolle. Tunnelzelte verlangen etwas mehr Sorgfalt, belohnen das dafür mit besser nutzbarem Raum.
Auch die Qualität der Heringe spielt mit hinein. Sehr einfache, dünne Modelle verbiegen auf harten Böden rasch. Für häufige Festivalbesuche kann es sinnvoll sein, bessere Heringe getrennt einzuplanen. Das ist kein spektakuläres Zubehör, kann aber viel Ärger vermeiden.
Sinnvolle Details, die den Alltag auf Festivals leichter machen
Nicht jede Zusatzausstattung ist wirklich hilfreich. Einige Details machen den Unterschied jedoch deutlich spürbar. Dazu zählen Innenfächer für kleine Gegenstände, Haken für eine Lampe, klar erkennbare Abspannleinen und Eingänge, die sich auch bei Nässe bequem nutzen lassen. Gerade nachts, wenn der Weg ins Zelt kurz und die Energie niedrig ist, bewähren sich einfache, funktionale Lösungen.
Ein Vorraum gehört zu den nützlichsten Ergänzungen. Dort lassen sich Schuhe, nasse Jacken oder Taschen lagern, ohne dass der eigentliche Schlafbereich sofort unordentlich wirkt. Doppelte Eingänge können bei mehreren Personen angenehm sein, weil nicht alles über eine Seite läuft. Helle Innenstoffe verbessern zudem das Gefühl von Raum, während sehr dunkle Stoffe das Zelt bei Tageslicht zwar abdunkeln, aber oft auch gedrungener wirken lassen.
Weniger sinnvoll sind Merkmale, die im Prospekt gut aussehen, auf dem Festivalplatz aber kaum Mehrwert bringen. Entscheidend bleibt, ob das Zelt im Alltag leicht nutzbar ist. Ein schicker Schnitt hilft wenig, wenn Lüftung, Boden oder Reißverschlüsse nicht überzeugen.
Bekannte Marken für Zelte für Festivals in Deutschland
Wer nach einem Zelt für Festivals sucht, stößt in Deutschland immer wieder auf einige besonders bekannte Marken. Dazu gehört Quechua, die Eigenmarke von Decathlon. Sie ist sehr verbreitet, weil sie im Einstiegs- und Mittelfeld viele leicht zugängliche Modelle anbietet, darunter klassische Kuppelzelte und schnell aufbaubare Varianten. Die Marke ist gerade bei gelegentlichen Festivalbesuchen oft präsent.
Ebenfalls bekannt ist Coleman. Der Name steht seit langer Zeit für Campingausrüstung und wird auch im Bereich Festivalzelte häufig genannt. Viele Modelle zielen auf alltagstaugliche Lösungen mit Fokus auf Komfort, Raumaufteilung und vertraute Zeltformen. Besonders bei mehrtägigen Aufenthalten und etwas mehr Platzbedarf taucht Coleman oft in der engeren Wahl auf.
Eine weitere bekannte Marke ist High Peak. Sie ist im deutschen Markt seit Jahren sichtbar und bietet eine breite Auswahl vom kompakten Einstiegszelt bis zu größeren Familien- und Gruppenzelten. Für Festivals ist High Peak vor allem deshalb interessant, weil viele Modelle auf praktischen Nutzen, nachvollziehbaren Aufbau und ein breites Preisfeld ausgerichtet sind.
Darüber hinaus gibt es weitere etablierte Namen wie Outwell, Vango oder Jack Wolfskin, die je nach Einsatzzweck ebenfalls relevant sein können. Welche Marke am besten passt, hängt am Ende weniger am Logo als an Aufbau, Platzangebot, Verarbeitung und dem geplanten Nutzungsrhythmus.
Preis und Nutzen: Wann sich ein besseres Modell lohnt
Beim Festivalzelt ist der Preis ein sensibles Thema. Manche suchen bewusst eine einfache Lösung für ein einzelnes Wochenende, andere möchten ein Zelt, das mehrere Saisons übersteht. Beides kann sinnvoll sein, solange die Erwartung dazu passt. Ein sehr günstiges Modell spart beim Kauf, kann aber bei Regen, Reißverschlüssen oder Materialstärke schneller Schwächen zeigen. Wer nur selten fährt und gutes Wetter erwartet, kommt damit unter Umständen dennoch zurecht.
Ein hochwertigeres Zelt lohnt sich meist dann, wenn Festivals regelmäßig Teil des Sommers sind oder wenn das Zelt zusätzlich beim Camping genutzt werden soll. Mehr Sorgfalt bei Material, Lüftung, Nähten und Gestänge zahlt sich oft in Form von weniger Ärger, besserem Schlaf und längerer Haltbarkeit aus. Der Nutzen zeigt sich nicht spektakulär, aber sehr konkret im täglichen Gebrauch.
Wichtig ist ein realistischer Blick. Teuer bedeutet nicht automatisch ideal für Festivals. Manche stark auf Trekking ausgelegte Zelte sind technisch überzeugend, aber für den typischen Festivalalltag fast zu spezialisiert. Gesucht ist kein Extremprodukt, sondern ein stimmiges, belastbares Zelt für mehrere Tage auf engem, lebhaftem Gelände.
Pflege, Lagerung und ein vernünftiger Umgang nach dem Festival
Auch das beste Zelt für Festivals hält länger, wenn es nach dem Einsatz nicht einfach feucht in der Tasche verschwindet. Gerade nach einem regnerischen Wochenende ist es sinnvoll, das Zelt zuhause vollständig zu trocknen, groben Schmutz zu entfernen und Gestänge, Nähte und Boden kurz zu prüfen. Das verhindert unangenehme Gerüche, Stockflecken und Materialschäden.
Reißverschlüsse profitieren davon, wenn Sand und Schmutz entfernt werden. Der Boden sollte auf kleine Beschädigungen kontrolliert werden, weil sich winzige Schwachstellen beim nächsten Einsatz schnell vergrößern können. Eine trockene, luftige Lagerung ist auf Dauer deutlich besser als ein dauerhaft zusammengepresstes Paket im Kellerwinkel oder Kofferraum.
Wer das Zelt mehrfach pro Saison nutzt, entwickelt mit der Zeit ohnehin einen Blick für die Stellen, an denen Verschleiß zuerst sichtbar wird. Ein sorgfältiger Umgang verlängert die Lebensdauer spürbar und macht die nächste Abreise entspannter, weil das Material verlässlich vorbereitet ist.
Welches Zelt für Festivals zu welchem Nutzungsprofil passt
Nicht jeder Festivalbesuch läuft gleich ab, und genau deshalb gibt es nicht das eine perfekte Zelt für alle. Für eine Person oder ein minimalistisches Wochenende reicht oft ein kompaktes Kuppelzelt mit etwas Zusatzraum. Für zwei Personen, die Gepäck trocken und ordentlich unterbringen möchten, ist ein etwas größeres Modell mit Vorraum meist die angenehmere Wahl. Gruppen denken oft größer, sollten aber beachten, dass große Zelte mehr Platz brauchen und auf vollen Geländen unpraktisch sein können.
Wer häufig spontan reist und den Aufbau möglichst kurz halten möchte, schätzt einfache Konstruktionen und ein gut beherrschbares Packmaß. Wer mehrere Tage bleibt und Wert auf etwas mehr Komfort legt, profitiert stärker von Raumhöhe, Belüftung und einer sinnvollen Trennung zwischen Schlaf- und Staubereich. Das Nutzungsprofil entscheidet also stärker als jeder Werbeslogan.
Am Ende geht es darum, mit realistischen Erwartungen auszuwählen. Ein Festivalzelt muss nicht luxuriös sein. Es sollte verlässlich, praktisch und passend für die tatsächlichen Bedingungen sein. Genau dann wird aus einem Gebrauchsgegenstand ein echter Gewinn für das gesamte Wochenende.
Fazit: Ein gutes Zelt für Festivals macht den Unterschied zwischen Improvisation und entspannter Basis
Ein Zelt für Festivals ist weit mehr als nur eine dünne Hülle für die Nacht. Es schafft Struktur in einer Umgebung, die laut, eng, wechselhaft und oft unberechenbar ist. Wer bei Größe, Aufbau, Belüftung, Wettertauglichkeit und Verarbeitung sorgfältig auswählt, verbessert nicht nur den Schlaf, sondern den gesamten Ablauf eines Festivalaufenthalts. Schon kleine Merkmale wie ein brauchbarer Vorraum, vernünftige Reißverschlüsse oder eine durchdachte Lüftung wirken sich stärker aus, als es beim ersten Blick auf Datenblätter scheint.
Besonders überzeugend sind Modelle, die den typischen Festivalalltag ernst nehmen: schneller Aufbau, ausreichend Platz für Gepäck, solide Materialien und ein Innenraum, der auch nach mehreren Tagen noch nutzbar bleibt. Große Versprechen oder auffällige Werbung sind dabei weniger wichtig als ein ehrlicher, praktischer Zuschnitt. Ein stimmiges Zelt muss nicht überladen sein. Es muss nur zu dem passen, was auf einem Festival wirklich gebraucht wird.
Wer regelmäßig unterwegs ist, fährt meist besser mit einem etwas durchdachteren Modell statt mit der billigsten Notlösung. Wer nur gelegentlich zum Festival reist, kann einfacher einsteigen, sollte aber die Grundanforderungen nicht unterschätzen. Trockenheit, Stabilität und eine unkomplizierte Nutzung bleiben die Kernpunkte. Genau dort entscheidet sich, ob das Zelt bloß irgendwie ausreicht oder ob es als zuverlässige Basis für mehrere Tage Musik, Camping und kurze Erholungspausen funktioniert. Ein gutes Zelt für Festivals trägt damit ganz wesentlich dazu bei, dass aus einem anstrengenden Wochenende ein rundes Erlebnis wird.
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